<!-- TITLE: Virtuelle Lehre an der Technischen Universität Graz -->
<!-- DESCRIPTION: Richtlinie des Rektorats und des Senats -->
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<!-- CATEGORY: hochschule -->
<!-- CATEGORY_TITLE: Hochschule -->
<!-- NUMBER: 3 -->
<!-- AUTHORS: Martin Ebner (TU Graz Lehr- und Lerntechnologien) -->
<!-- PUBLISHED: 2019-09-06 -->
<!-- UPDATED: 2026-02-05 -->

# Virtuelle Lehre an der Technischen Universität Graz

*Richtlinie des Rektorats und des Senats*

*Veröffentlicht: 6. September 2019 · Aktualisiert: 5. Februar 2026*

*Autor:innen: Martin Ebner (TU Graz Lehr- und Lerntechnologien)*

> Dieser Beitrag bildet nicht den aktuellen Stand ab. Sie finden aktuellere Informationen in der Kategorie Hochschule im Beitrag [#03 Ergänzung: Virtuelle Lehre und Online-Prüfungen](https://telucation.tugraz.at/beitraege/hochschule/03-ergaenzung-virtuelle-lehre-satzungsteil/).

## Richtlinie des Rektorats und des Senats

### Definition von „Virtueller Lehre“

Es gibt eine Vielzahl von digitalen Lehr- und Lernelementen bzw. -formaten. Darüber hinaus erlaubt das Internet die Teilhabeform der „virtuellen Präsenz“ in Lehrveranstaltungen, die im Unterschied zur „realen Präsenz“ vermittelt und daher nicht direkt ist, sich aber durch aktive Lehrtätigkeit auszeichnet. Virtuelle Lehre umfasst demnach sämtliche Ausprägungen von textueller bzw. audiovisueller virtueller Präsenz in Form von synchroner, also unmittelbarer Interaktionsmöglichkeit, als auch asynchroner, also zeitversetzter Interaktionsmöglichkeit. Bei der Verwendung des Begriffs der Präsenz oder Präsenzlehre, handelt es sich im Kontext der Sammelmappe ausschließlich um reale Präsenz – der virtuelle Anteil wird mit virtueller Lehre umschrieben.

### Das Drei-Säulen-Modell für die Virtuelle Lehre an der TU Graz

Um Virtuelle Lehre an der TU Graz nachhaltig zu verankern, wird in der Richtlinie ein Drei-Säulen-Modell vorgeschlagen:

### Säule A:

Der Einsatz von digitalen Lehr- und Lernelementen bzw. -formaten ist als didaktisches Mittel zur Anreicherung der Präsenzlehre immer möglich.

### Säule B:

Virtuelle Lehre als didaktisches Mittel im Rahmen von Vorlesungen oder dem Vorlesungsteil einer VU ist bis zu einem Schwellwert von 20% der abzuhaltenden SSt durch die Lehrenden frei umsetzbar.

### Säule C:

In sämtlichen anderen Fällen ist der Anteil der virtuellen Lehre durch die Arbeitsgruppe Studienkommission und die Curricula-Kommission für Bachelor-, Master- und Diplomstudien bzw. die Curricula-Kommission für Doktoratsstudien und Universitätslehrgänge zu genehmigen und entsprechend im Curriculum zu verankern

**Für alle drei Säulen gilt in jedem Fall, dass der Anteil der Kontaktstunden zwischen den Lehrenden und den Studierenden im beauftragten Ausmaß gegeben sein muss.**

### Drei Säulen für die online-gestützte Lehre

### Säule A

**Fundament der Säule bildet ein mediengestütztes didaktisches Element**

**Initiative:** Durch einzelne Lehrende

**Rahmen:** Didaktisch fundierter Medieneinsatz als Mehrwert

**Qualitätssicherung:** Lehrveranstaltungsevaluation

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*Ich bin ein Sticker. In den FAQ erfahren Sie mehr über mich.*

**Motivation**: Möglichkeit zur Verbesserung der Lehrqualität.

Der „Preis für exzellente Lehre“ nimmt mit einer eigenen Kategorie insbesondere auf entsprechende Lehrkonzepte Rücksicht

**Fokus:** Sämtliche Lehrangebote

**Ziel:** Qualitätssicherung durch den Einsatz von neuen Lehr- und Lernmethoden

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*Ich bin ein Sticker. Mehr über mich erfahren Sie in den FAQ.*

### Säule B

**Fundament der Säule bildet ein online-gestütztes Element**

**Initiative:** Durch einzelne Lehrende

**Rahmen:** Vorgabe eines prozentualen Maximalumfangs je LV

durch die CuKo im Curriculum

**Qualitätssicherung:** Zwingende Evaluation der Maßnahmen

**Motivation:** Möglichkeit zur Verbesserung der Lehrqualität. Der „Preis für exzellente Lehre“ nimmt mit einer eigenen Kategorie insbesondere auf entsprechende Lehrkonzepte Rücksicht

**Fokus:** Vorrangig Regelstudien

**Ziel:** Qualitätssteigerung durch den Einsatz von neuen Lehr- und Lernmethoden

### Säule C

**Fundament der Säule bildet eine strategische Vorgabe**

**Initiative:** Rektorat, Senat

**Rahmen:** Vorgabe im Curriculum, spezifische Beauftragung durch Studiendekan:in / Lehrgangsleiter:in

Qualitätssicherung: Genehmigung durch Studien- und Curriculakommission

**Motivation:** Die Möglichkeit eines berufsbegleitenden Studiums ist für viele Voraussetzung für die Entscheidung zu einem unserer Weiterbildungsangebote

**Fokus:** Berufsbegleitende und internationale Studienangebote

**Ziel:** Berufsbegleitendes Studieren ermöglichen, insbesondere bei Universitätslehrgängen

> **Hinweis**
>
> **Bei schriftlicher Genehmigung durch die:den Studiendekan:in kann jederzeit der virtuelle Anteil (über den Schwellwert) erhöht werden. Die Verankerung im Curriculum sollte jedoch trotzdem angestrebt werden.**

## Downloads

- [Beitrag (PDF - 512 kB)](https://telucation.tugraz.at/dateien/03-virtuelle-lehre-an-der-technischen-universitaet-graz-article.pdf)
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